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„Was dem Einzelnen nicht möglich ist,
das vermögen viele.“

Friedrich Wilhelm Raiffeisen

Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin

 


Zukünftig: DRV-Befreiungsantrag einfach per Mausklick>

Zum 01.01.2023 ergibt sich eine wichtige gesetzliche Änderung: Die Befreiung der angestellt Tätigen von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung wird ein digitales Verfahren. Unsere Mitglieder können den Befreiungsantrag dann komfortabel via Mitgliederportal stellen.
 

ALT: Regelung bis 31.12.2022

Aktuell gilt noch das bisherige Verfahren: Auf der Webseite des Versorgungswerkes können Berufseinsteiger und Mitglieder das Antragsformular ausfüllen und herunterladen. Das bearbeitete Formular müssen Antragsteller dann per Post oder per Fax beim VZB einreichen. Diese Lösung fällt am 31.12.2022 weg.

NEU: Änderung ab 01.01.2023

Auslöser ist eine Gesetzesänderung. Denn ab dem 1. Januar 2023 muss jeder Antrag auf Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht (nach § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB VI) verpflichtend elektronisch gestellt werden.

Die Antragstellung wird über das Mitgliederportal des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin ermöglicht.

Für die Antragstellung melden Sie sich bitte im Mitgliederportal des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin an. Wie? Diese Information finden Sie hier.

Bereits heute bietet das neue Mitgliederportal des VZB nützliche digitale Funktionen.

Mitglieder können

  • mit dem Rentenrechner ihre zukünftigen Altersbezüge auf Basis ihrer Beitragszahlungen kalkulieren,
  • Stammdaten ändern, Angehörige hinzufügen,
  • über den Postkasten Dokumente schnell, bequem und sicher online an das Versorgungswerk übermitteln.

Mit dem elektronischen Antrag für die Befreiung von der DRV-Versicherungspflicht erhält das Portal nun eine weitere attraktive Funktion. Denn der Antrag lässt sich jetzt ganz einfach am Bildschirm ausfüllen. Dabei fügt das System Informationen aus den Stammdaten automatisch in das Formular ein, so dass Mitglieder nur die fehlenden Angaben ergänzen müssen. Das reduziert den Aufwand der Antragsstellung erheblich. Der Datenschutz ist bei diesem Verfahren gewährleistet. Per Klick wird das ausgefüllte Formular an das VZB geschickt. Das Versorgungswerk prüft den Antrag auf Vollständigkeit und leitet ihn dann an die DRV weiter. Den Bescheid erhalten die Mitglieder direkt von der DRV Bund.

Praktisch für alle – das Mitgliederportal

Aus Datenschutzgründen kann dieser Service nur Mitgliedern angeboten werden, die im Mitgliederportal registriert sind. Ein Grund mehr, sich für eine aktive Nutzung des Webangebotes zu entscheiden. Denn eine Befreiung von der Versicherungspflicht ist in der Regel kein einmaliger Prozess; sie wird bei jedem Tätigkeitswechsel nötig.

Antragsfrist unbedingt beachten

Bitte beachten Sie: Die Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht muss innerhalb von 3 Monaten ab Tätigkeitsbeginn beantragt werden. Eine verspätete Antragstellung führt zu einem Fristversäumnis und Erhebung des zusätzlichen Mindestbeitrages gem. der satzungsrechtlichen Vorschriften.


Neumitglieder - Anmeldung im VZB>

Sollten Sie erstmalig Mitglied in unserem Versorgungswerk werden, melden Sie sich bitte bei der zuständigen Zahnärztekammer und bei uns als Versorgungswerk.

Sie erhalten dann von uns Ihre Nutzerkennung und ein Initialpasswort zur Anmeldung im Mitgliederportal.

Eine Anleitung für die Anmeldung für Neumitglieder finden Sie hier

Nach Erhalt Ihres Datenerfassungsbogens übersenden wir Ihnen weitere Unterlagen.


Anleitung zur Anmeldung im Mitgliederportal>

Wir haben in den letzten Monaten bereits eine Vielzahl von Mitgliedern über ihre jeweilige Nutzerkennung und das jeweilige Initialpasswort zur Anmeldung informiert.

Sollten Sie von uns noch keine Zugangsdaten erhalten haben, wenden Sie sich bitte an die Emailadresse portalsupport@vzberlin.org. Gerne lassen wir Ihnen Ihre Zugangsdaten zukommen.

Zudem finden Sie hier eine Anleitung für die Anmeldung im Portal

Mitglieder, die erstmalig Mitglied im Versorgungswerk werden, nutzen bitte die Anleitung für die Anmeldung von Neumitgliedern im Portal

 


Energiepreispauschale>

Nach dem Beschluss des Bundestages vom 20.10.2022 sollen Rentnerinnen und Rentner der gesetzlichen Rentenversicherung zum 01.12.2022 eine Energiepreispauschale in Höhe von 300,00 EUR als - voraussichtlich - einkommensteuerpflichtige Einmalzahlung erhalten. Die Auszahlung erfolgt über die Deutsche Rentenversicherung.

Rentenempfängerinnen und -empfänger der berufsständischen Versorgungswerke gehören nach dem Beschluss nicht zu dem Kreis der Begünstigten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) verweisen bezüglich dieser Personengruppen auf die Zuständigkeit der entsprechenden Landesgesetze.

Landesgesetzliche Regelungen sind derzeit nicht bekannt bzw. nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht beabsichtigt. Aktuell liegen hierzu auch keine weiteren Informationen vor.

Unser Dachverband, die Arbeitsgemeinschaft Berufsständischer Versorgungseinrichtungen (ABV), setzt sich derzeit verstärkt dafür ein, dass die Energiepreispauschale auch für Leistungsempfängern der berufsständischen Versorgungseinrichtungen gelten soll.

Beim Vorliegen neuer Informationen informieren wir Sie weiter. Von Anfragen bitten wir abzusehen, da wir Ihnen keine anderen Auskünfte als hier ausgeführt mitteilen können.


Warum gibt es keinen Inflationsautomatismus?>

Das Leistungsversprechen hat Priorität

In Deutschland, Europa und weltweit ist die Geldentwertung auf der Agenda weit nach oben gerutscht. Das befördert Rufe nach einem Inflationsausgleich – auch bei Mitgliedern des VZB.

Angesichts einer Inflationsrate, die im Sommer in Deutschland auf über sieben Prozent anstieg, häufen sich die Anfragen von Rentnerinnen und Rentnern des VZB nach einer entsprechenden Anpassung ihrer Bezüge. Das ist verständlich. Das Versorgungswerk wird aber keinen Inflationsausgleich anbieten. Warum? Dies ist im Aufbau unseres Altersvorsorgesystems begründet.

Leistungen, die sich sehen lassen können

Unser Versorgungswerk gewährleistet eine hohe Eingangsrente, die von Beginn der Zahlungen an eine auskömmliche finanzielle Grundversorgung der Rentnerinnen und Rentner ermöglicht. Der Rechnungszins des Versorgungswerkes, der aktuell bei drei Prozent liegt, wirkt darüber hinaus Jahr für Jahr als automatische Leistungssteigerung für Anwartschaften und Renten. Hinzu kommen noch außerplanmäßige Dynamisierungen. Über diese entscheidet die Vertreterversammlung – sowohl, ob eine Anhebung vorgenommen wird, als auch über deren Höhe. Die Entscheidung orientiert sich an den Geschäftsergebnissen, also der wirtschaftlichen Lage unseres VZB.

Während die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) allein im Jahr 2022 mit weit über 120 Milliarden Euro aus Steuermitteln subventioniert wird, muss sich unser Versorgungswerk komplett selbst aus Beitragszahlungen und den daraus erwirtschafteten Kapitalerträgen finanzieren.

Sicherheit, die auch in Krisen Bestand hat

Die Leistungszusagen des Versorgungswerkes werden selbst in schwierigen Krisenzeiten, wie derzeit, zuverlässig und vollumfänglich garantiert. Das ist keine Selbstverständlichkeit und kein Automatismus. Denn auch das Grundkapital, aus dem sich die aktuellen Renten speisen, wird noch verzinst, unterliegt also ebenso wie die Anwartschaften den aktuellen Marktgegebenheiten. Damit ausreichend Erträge generiert werden und die Risiken ausbalanciert bleiben, verfügt unser Versorgungswerk über eine professionelle Kapitalanlage und ein ausgefeiltes Risikomanagement. Dementsprechend betreibt unser VZB Vorsorge und stattet Risikopuffer, wie die Zinsschwankungsreserve und die Verlustrücklage, angemessen mit Mitteln aus. Diese Puffer können eventuelle Einbußen ausgleichen. So entsteht ein stabiles Sicherheitsnetz für Anwartschaften und Renten.

Würde unser Versorgungswerk eine sehr hohe außerplanmäßige Dynamisierung als Inflationsausgleich beschließen, stünden für Reserven und Rücklagen weniger oder keine Gelder mehr zur Verfügung. Zwangsläufige Folgen wären eine sinkende Investitionsfähigkeit, geringere Ertragschancen und vor allem: eine verminderte Risikoabsicherung im Falle einbrechender Märkte. Das mittel- bis langfristige Resultat wäre die Gefährdung des bestehenden Leistungsversprechens.

Der Kurs von Verwaltungsausschuss und Geschäftsführung ist daher klar. Erste Priorität hat die langfristige Sicherung der Renten und Anwartschaften. Für eine außerplanmäßige Anhebung der Leistungen sind gute Geschäftsergebnisse die zwingende Voraussetzung. So wird die Vertreterversammlung im November – auch unter Abwägung der globalen wirtschaftlichen Lage – über die Möglichkeit einer maßvollen Dynamisierung für 2023 entscheiden können.


Sozialversicherungsbeiträge 2023>

Die Werte für die Sozialversicherungsbeiträge für 2023 stehen fest.

Die Beitragsbemessungsgrenze West 2023 beträgt 87.600,00 EUR, mithin 7.300,00 EUR monatlich.

Die Beitragsbemessungsgrenze Ost 2023 beträgt 85.200,00 EUR, mithin 7.100,00 EUR monatlich.

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung für Angestellte ist weiterhin 18,6 %.

Der Regelbeitrag im VZB im Kalenderjahr 2023 beträgt monatlich 1.387,00 EUR.

Der Mindestbeitrag im VZB im Kalenderjahr 2023 beträgt monatlich 139,00 EUR.

Bitte beachten Sie: 

Sollten Sie Ihren persönlichen Regelbeitrag gem. § 40 Abs. 4 der Satzung gewählt haben, wird sich dieser entsprechend der Veränderungen der Beitragsbemessungsgrenze ebenfalls anpassen. 

Die Beitragsbescheide für 2023 werden voraussichtlich Anfang Dezember 2022 versandt.


Freiwillige Beitragszahlungen bis 31.12.2022>

Sollten Sie die Zahlung freiwilliger Beiträge für das Kalenderjahr 2022 wünschen, beachten Sie bitte, dass freiwillige Beiträge für das Kalenderjahr 2022 nur bis zum 31.12.2022 entrichtet werden können. 

Für die Rechtzeitigkeit der Überweisung ist das Verbuchungsdatum im Versorgungswerk maßgeblich, nicht der Tag der Einzahlung oder Überweisung. 

Der letzte Beitragseinzug für freiwillige Beiträge erfolgt am 20.12.2022. Danach können Sie die freiwilligen Beiträge ausschließlich selbst überweisen. Bitte verwenden Sie hierbei Ihre Mitgliedsnummer und die Bezeichnung Freiwilliger Beitrag als Verwendungszweck.